Halloween, angeblich mit Mütze
Heute zeige ich euch ein Touristenbild, die Salzburger Altstadt mit der Festung.
Was man auf dem Bild nicht sieht, ist, dass es in den letzten Tagen ziemlich kalt geworden ist. Der Gaisberg (ca. 1100 m hoch) hinter meinem Haus hat gestern ein weißes Häubchen gehabt, was mir nicht so gut gefällt. Hannes wollte mich angeblich trösten und hat behauptet, er hätte eine weiße gestrickte Wollmütze auf. Ich persönlich glaube ja, dass das ein heimtückischer Versuch war, mich hinters Licht zu führen, aber das ist ihm nicht geglückt. Wer tut sich denn diese Mühe an und strickt einem Berg eine Mütze? Hat man so was schon einmal gehört? Also wirklich!
Abgesehen davon habe ich heute ein Frusterlebnis gehabt, das mit den Stricknadeln nichts zu tun hat. Mein Bruder hat nächste Woche Geburtstag, da wollte ich ihm eine CD kaufen. Hätte einige Titel im Hinterkopf gehabt, was ich ihm schenken könnte, aber im CD-Geschäft hat es keine einzige davon gegeben. Nur lauter Ramsch. Die brauchen sich wirklich nicht wundern, wenn die Leute keine CDs mehr kaufen, wenn man zwar willens ist, aber abgesehen von Hitparaden rauf und runter nichts findet.
Dafür ist heute Halloween. Da sind die Meinungen ja sehr geteilt, was diesen Tag betrifft. Ich muss sagen, mir gefällt's gut. Ich finde es immer lustig, wenn vor der Wohnungstüre die Kinder kichern, und wenn sie dann anläuten und man aufmacht, stehen sie da in ihren gruseligen Verkleidungen und schauen furchterregend drein. Dann muss ich mich immer sehr zusammenreißen, dass ich sie ernst und würdevoll begrüße. Einen Vorrat an Süßigkeiten habe ich mir schon zugelegt, sie können kommen.
Liebe Grüße
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