Der wunderbare Massenselbstmord
Bücher, deren Lektüre dazu verleitet, lauthals zu lachen, egal welche Personen sonst noch anwesend sind, sind sehr selten. Wobei ich sagen muss, ich lache viel und oft, aber bei Büchern passiert mir das nur in Ausnahmefällen.
Der von mir sehr verehrte finnische Autor Arto Paasilinna hat eine ganze Reihe solcher Bücher geschrieben. Eines habe ich schon unten erwähnt, da bin ich aber noch nicht fertig. Darum möchte ich euch heute eines seiner Highlights vorstellen: "Der wunderbare Massenselbstmord".
Ausgerechnet am Mittsommertag, an dem ganz Finnland feiert, hängt der gescheiterte Unternehmer Olli Rellonen sehr trübsinnigen Gedanken nach. Er sucht eine abgelegene Scheune auf, um sich zu erhängen. Jedoch ist er nicht alleine mit seinen Plänen - auch der Oberst Kemppainen ist seines Lebens überdrüssig und begibt sich am gleichen Tag zur gleichen Zeit ebenfalls mit einem Strick in der Hand an den gleichen Ort. Das ist der Beginn einer Zweckgemeinschaft. Die beiden beschließen, noch andere potentielle Selbstmordkandidaten ausfindig zu machen, um gemeinsam und stilvoll aus dem Leben zu scheiden. Eine Zeitungsanzeige wird geschrieben, es melden sich weit über 600 lebensmüde Personen, aus denen 30 ausgewählt werden. Man mietet einen Bus und fährt Richtung Nordkap, um sich dort von einer Klippe zu stürzen. Allerdings wird der Selbstmord verschoben, es ist zu kalt dort. Ein neuer Entschluss wird gefasst, es beginnt eine Odyssee quer durch Europa auf der Suche nach dem geeigneten Ort. Und nach und nach kommen die Teilnehmer der Expedition ins Wanken. Freundschaften werden geschlossen, Liebespaare bilden sich, so manche der ursprünglich Lebensmüden sind plötzlich nicht mehr so überzeugt von ihrem Vorhaben. Zudem scheitern sämtliche Versuche, die Pläne in die Tat umzusetzen.
Wie es ausgeht, müsst ihr selbst lesen. Ihr werdet natürlich einwenden, das ist kein sehr lustiges Thema, doch kann ich euch versichern, es ist zum Brüllen komisch.
Liebe Grüße

Der von mir sehr verehrte finnische Autor Arto Paasilinna hat eine ganze Reihe solcher Bücher geschrieben. Eines habe ich schon unten erwähnt, da bin ich aber noch nicht fertig. Darum möchte ich euch heute eines seiner Highlights vorstellen: "Der wunderbare Massenselbstmord".
Ausgerechnet am Mittsommertag, an dem ganz Finnland feiert, hängt der gescheiterte Unternehmer Olli Rellonen sehr trübsinnigen Gedanken nach. Er sucht eine abgelegene Scheune auf, um sich zu erhängen. Jedoch ist er nicht alleine mit seinen Plänen - auch der Oberst Kemppainen ist seines Lebens überdrüssig und begibt sich am gleichen Tag zur gleichen Zeit ebenfalls mit einem Strick in der Hand an den gleichen Ort. Das ist der Beginn einer Zweckgemeinschaft. Die beiden beschließen, noch andere potentielle Selbstmordkandidaten ausfindig zu machen, um gemeinsam und stilvoll aus dem Leben zu scheiden. Eine Zeitungsanzeige wird geschrieben, es melden sich weit über 600 lebensmüde Personen, aus denen 30 ausgewählt werden. Man mietet einen Bus und fährt Richtung Nordkap, um sich dort von einer Klippe zu stürzen. Allerdings wird der Selbstmord verschoben, es ist zu kalt dort. Ein neuer Entschluss wird gefasst, es beginnt eine Odyssee quer durch Europa auf der Suche nach dem geeigneten Ort. Und nach und nach kommen die Teilnehmer der Expedition ins Wanken. Freundschaften werden geschlossen, Liebespaare bilden sich, so manche der ursprünglich Lebensmüden sind plötzlich nicht mehr so überzeugt von ihrem Vorhaben. Zudem scheitern sämtliche Versuche, die Pläne in die Tat umzusetzen.
Wie es ausgeht, müsst ihr selbst lesen. Ihr werdet natürlich einwenden, das ist kein sehr lustiges Thema, doch kann ich euch versichern, es ist zum Brüllen komisch.
Liebe Grüße
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