Die Zutaten für einen geglückten Nachmittag
Die Sonne hat sich jetzt hinter einer gar nicht so kleinen Wolke versteckt, darum habe ich mich nach drinnen verzogen.
Aber meine Zutatenliste für einen zufriedenstellenden Nachmittag möchte ich euch doch nicht vorenthalten. Man nehme: Sonnenschein, Vogelgezwitscher, eine Liege und Strickzeug. Herz, was willst du mehr?
Am frühen Nachmittag bin ich heute nach Hause gekommen, bei strahlendem Sonnenschein. Meine erste Tat war es, den Balkon zu kehren und die Sonnenliege rauszustellen. Wisst ihr eigentlich, wo die ganze Erde herkommt, die sich im Frühjahr immer in den Ritzen zwischen den Fliesen gesammelt hat? Es ist mir ein Rätsel.
Was ich bei meiner Zutatenliste verschwiegen habe, sind die männlichen, jungen Cabriofahrer, die mit dröhnenden Motoren durch die Gegend flitzen und ihre Umgebung von ihrem erlesenen Musikgeschmack zu überzeugen versuchen (ein Phänomen, das im Frühjahr vermehrt auftritt und vermutlich etwas mit den Hormonen zu tun hat). Und die Flugzeuge, die in unregelmäßigen Abständen Richtung Salzburger Flugplatz fliegen. Ich warte nur darauf, dass irgendwann eines die Kurve nicht mehr schafft und direkt in den Untersberg kracht. So sieht das von meinem Balkon aus nämlich aus. Aber diese Beschallungen nimmt man in Kauf, wenn man ein eingefleischter Stadtmensch ist, der auf die Vorzüge der Stadt nicht verzichten will.
Im Übrigen ist dieser Bericht ein dezenter Hinweis darauf, dass bei meinem hauchdünnen grünen Etwas bald ein befriedigendes Ende in Sicht ist.
Liebe Grüße
Aber meine Zutatenliste für einen zufriedenstellenden Nachmittag möchte ich euch doch nicht vorenthalten. Man nehme: Sonnenschein, Vogelgezwitscher, eine Liege und Strickzeug. Herz, was willst du mehr?Am frühen Nachmittag bin ich heute nach Hause gekommen, bei strahlendem Sonnenschein. Meine erste Tat war es, den Balkon zu kehren und die Sonnenliege rauszustellen. Wisst ihr eigentlich, wo die ganze Erde herkommt, die sich im Frühjahr immer in den Ritzen zwischen den Fliesen gesammelt hat? Es ist mir ein Rätsel.
Was ich bei meiner Zutatenliste verschwiegen habe, sind die männlichen, jungen Cabriofahrer, die mit dröhnenden Motoren durch die Gegend flitzen und ihre Umgebung von ihrem erlesenen Musikgeschmack zu überzeugen versuchen (ein Phänomen, das im Frühjahr vermehrt auftritt und vermutlich etwas mit den Hormonen zu tun hat). Und die Flugzeuge, die in unregelmäßigen Abständen Richtung Salzburger Flugplatz fliegen. Ich warte nur darauf, dass irgendwann eines die Kurve nicht mehr schafft und direkt in den Untersberg kracht. So sieht das von meinem Balkon aus nämlich aus. Aber diese Beschallungen nimmt man in Kauf, wenn man ein eingefleischter Stadtmensch ist, der auf die Vorzüge der Stadt nicht verzichten will.
Im Übrigen ist dieser Bericht ein dezenter Hinweis darauf, dass bei meinem hauchdünnen grünen Etwas bald ein befriedigendes Ende in Sicht ist.
Liebe Grüße
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